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Titelbild Blogpost Atmung

Von Nadine Rudin

Inhaberin der Website licht-pferde.com, Pferdenarr und mit der Mission, den Menschen ein besseres Verständnis ihre Pferdes zu vermitteln.

Oktober 3, 2021

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Die Atmung ist etwas, was bei allen Lebewesen ganz automatisch funktioniert. Niemand muss sich bewusst darum kümmern, da es Tag und Nacht einfach geschieht. Trotzdem dürfen wir der Atmung vermehrt unsere Aufmerksamkeit schenken.

Wusstes du das…

ein gesundes Pferd im Ruhezustand etwa 6 -8 Mal pro Minute ein- und ausatmet und dabei saugt es ca. 5 Liter Luft in seine Lunge.

Du kannst die Atemzüge spüren und zählen, indem du eine Hand sanft vor die Nüstern hältst.

Atmet ein Pferd normal, kannst du beobachten wie sich Brustwand und Bauch etwa im gleichen Masse bewegen.

Wir Menschen atmen schneller als das Pferd. Pro Minute machen wir etwa 12-15 Atemzüge und Atmen dabei um die 7 Liter Luft ein und wieder aus.

Werde dir deiner Atmung bewusst

Hast du dich schon mal geachtet wie du atmest? Atmest du die Luft bis zur Brust oder bis tief in den Bauch ein? Hebt sich deine Bauchdecke wenn du einatmest, so wie die beim Pferd?

Viele atmen nur kurz und knapp ein und aus. Dabei verspannen wir uns und schwächen uns selbst. Denn durch den Atem strömt Lebensenergie in uns ein. Umso tiefer, ruhiger und gleichmässiger wir atmen, desto ruhiger sind wir innerlich.

Jeder von uns hat schon einmal erfahren, dass unsere Atmung und unsere Emotionen miteinander verbunden sind. Unser Atem reagiert sehr sensibel auf unsere Gefühle. Allein an der Atmung lässt sich erkennen, ob jemand ängstlich, wütend oder ganz entspannt ist. So wird zum Beispiel bei jemandem der ängstlich ist die Atmung flacher und kann ins stocken geraten.

Doch nicht nur Emotionen wirken sich auf unsere Atmung und Gefühle aus. Auch körperliche Anstrengung und Schmerzen.

Wenn du verstehst, dass beides in Wechselwirkung zueinandersteht, verstehst du zugleich, dass unsere emotionalen und körperlichen Zustände durch eine bewusste Atmung positiv beeinflusst werden können. Dafür brauchst du nur deine Atmung in der jeweiligen Situation bewusst zu verändern.

Beim Ausatmen lassen wir los was in diesem Moment nicht zu uns gehört und atmen danach neue Lebenskraft ein.

Bestimmt ist dir bewusst das du die Atmung gezielt auch beim Pferd einsetzen kannst – zum Anhalten des Pferdes beispielsweise. Doch auch im weiteren Umgang ist dies essenziel. Wenn du beim Reiten tief in den Bauch atmest, benötigst du viel weniger Muskelkraft um dich auf dem Pferd zu halten. Durch den lockeren sitzt, wird sich auch dein Pferd freier und entspannter bewegen können. Pferde achten nämlich sehr genau auf unsere Atmung. Entspanntes, ruhiges und gleichmässiges Atmen vermittelt dem Pferd Sicherheit. So kann Vertrauen und ein Raum von Geborgenheit für dich und dein Tier entstehen.

4er Übung

Atme 4 Sekunden durch die Nase bis in den Bauch ein. Halte die Luft für etwa 4 Sekunden an bevor du 4 Sekunden lang ausatmest.

Diese Übung fördert die Entspannung und Konzentration. Achte dabei, dass du gut in den Bauch atmest. Die Bauchatmung ist wichtig da sie uns in unser Zentrum bringt. Dies wiederum ist wichtig für deine Stabilität.

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